
Das Trockeneisstrahlen ermöglicht eine rückstandsfreie Reinigung ohne Sekundärabfall.
Verfahren der Oberflächenvorbehandlung
Das Trockeneisstrahlen wirkt durch das Zusammenspiel von hohem Druck, extremem Kälteschock und schlagartiger Sublimation, dem direkten Übergang vom festen in den gasförmigen Zustand. Der Schmutz versprödet, löst sich von der Oberfläche und wird durch die rasche Ausdehnung des CO2 abgetragen. Da das Trockeneis restlos verdampft, bleiben keine Rückstände zurück.
Der robotergestützte Reinigungsprozess sichert eine gleichbleibend hohe Reinigungsqualität, schließt bedienerabhängige Schwankungen aus und liefert zuverlässige, reproduzierbare Ergebnisse. Die Anlagen lassen sich problemlos in bestehende Fertigungslinien integrieren.
Warum Trockeneisstrahlen?
Das Trockeneisstrahlen liefert hervorragende Ergebnisse bei minimaler Umweltbelastung und geringen Betriebskosten.

FAQ
Beim Trockeneisstrahlen werden Trockeneispellets mit hoher Geschwindigkeit auf die Oberfläche beschleunigt. Beim Aufprall versprödet die extreme Kälte von -78,5 °C die Verunreinigungen, die daraufhin aufreißen. Das Trockeneis sublimiert unmittelbar zu Gas und hinterlässt weder Rückstände noch Wasser oder Chemieabfall.
Ja. Das Verfahren arbeitet abrasionsfrei und greift den Grundwerkstoff nicht an. Es wird daher häufig bei Elektronik, Verbundwerkstoffen und präzisionsbearbeiteten Bauteilen eingesetzt, bei denen herkömmliche Reinigungsverfahren die Oberfläche beschädigen würden.
Das Trockeneisstrahlen entfernt zuverlässig Öle, Fette, Trennmittel, Klebstoffe, Lackreste, Flussmittel, Silikon und partikuläre Verschmutzungen. Besonders bewährt hat es sich bei der Reinigung vor der Lackierung sowie bei der Formenreinigung.
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